4. Internationale Konferenz zu New Business Models vom 1. bis 3. Juli in Berlin

5. Juni 2019
Unternehmen sind in besonderer Weise gefordert, ihre ökologische und soziale Wertschöpfung zu erhöhen. Die 4. Internationale Konferenz zu New Business Models (NBM-Konferenz) vom 1. bis 3. Juli an der ESCP Europe Business School Berlin bringt deshalb theoretische und praktische Erkenntnisse aus den Bereichen nachhaltiges Unternehmertum, Innovation und Wandel mit Geschäftsmodellen für Nachhaltigkeit zusammen.
Zum Hintergrund
Innovative Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich an Werten wie Verantwortung und Gerechtigkeit orientieren und nicht mehr ihre eigenen ökologischen Grundlagen zerstören, sind mehr gefragt denn je. Sie leisten wichtige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung, wie sie beispielsweise in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen gefordert werden. Profitieren können die Unternehmen dabei von der Forschung in den Bereichen Entrepreneurship, Innovation und Transition Studies, die neue Ansätze zur Bewältigung ökologischer und sozioökonomischer Herausforderungen bietet.
Während der NBM-Konferenz 2019 werden ca. 200 internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft in insgesamt zehn Sessions Themen wie Circular Economy, Sharing Economy, Social Entrepreneurship oder digitale Technologien als Innovationstreiber behandeln. Wichtige Impulsvorträge zu Nachhaltigkeitstransformation, Geschäftsmodell-Experimenten und kognitiven Prozessen bei der Geschäftsmodell-Innovation werden gehalten von:
  • Stefan Schaltegger, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg,
  • Nancy Bocken, Professorin für unternehmerische Nachhaltigkeit an der Universität Lund, Schweden,
  • Lorenzo Massa, Assistenzprofessor am Lehrstuhl für Innovation und Strategie an der Wirtschaftsuniversität Wien
Ausgerichtet wird die NBM-Konferenz 2019 vom Lehrstuhl für Unternehmerische Nachhaltigkeit der ESCP Europe Berlin. Unter der Leitung von Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund, einem Experten für nachhaltiges Unternehmertum und alternative Geschäftsmodelle, werden am Lehrstuhl erfolgreiche nachhaltige Geschäftsmodelle zusammengetragen, systematisiert und so aufbereitet, dass Gründerinnen und Gründer sowie etablierte Unternehmen daraus Geschäftsideen und Strategien für ihre eigenen Geschäftsfelder ableiten können. Die Vorgängerkonferenzen fanden in Toulouse, Graz und Sofia statt. Die fünfte und zunächst letzte Konferenz dieser Art wird es im kommenden Jahr in Nimwegen in den Niederlanden geben.
Webseite zur Konferenz: www.nbmconference.eu

70.000 Euro für gemeinnützige Projekte

21. Mai 2019

Die Spendenkampagne der Deutsche Bahn Connect GmbH „RadGeber Werden“ geht in die zweite Runde und unterstützt gemeinnützige Organisationen mit insgesamt 70.000 Euro. In den Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart können Organisationen mit einem Projekt teilnehmen und bis zu 1.000 Euro Fördergelder erhalten.

 

 

” Mit der Aktion „Werde RadGeber“ haben wir 2018 gemeinsam mit euch Projekte in der Region Rhein-Main mit 20.000 € unterstützt. Die Aktion 2018 war ein voller Erfolg. 2019 weiten wir die Aktion daher aus. Neben dem Rhein-Main Gebiet könnt ihr jetzt auch SocialCoins in Hamburg, der Region Stuttgart, München, Berlin, Köln und Düsseldorf sammeln und lokale Projekte unterstützen. Aktuell befinden wir uns in der Bewerbungsphase für Organisationen. Weitere Informationen zur Bewerbung findest du hier. “

 

Auch deine Organisation kann dabei sein!

Ob es um die Anschaffung neuer Sportgeräte, die längst fällige Renovierung des Vereinshauses oder ein neues Musikprojekt geht. Wir unterstützen Vereine und Organisationen in unserer Region. Reiche einfach dein Projekt ein und werden Teil unserer Aktion.


Start-ups mit mehr Wert gesucht!

15. Mai 2019

Der Startschuss für die Nominierungsphase zum EY Public Value Award ist gefallen: Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY sucht gemeinsam mit der HHL Leipzig Graduate School of Management Start-ups, die einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Bewerbungen können bis spätestens 31. Juli 2019 eingereicht werden.

 

Der Award wirft eine ungewöhnliche Perspektive auf Start-ups und ihr Geschäftsmodell. Hier werden junge, innovative Unternehmen ausgezeichnet, die Lösungen für die gesellschaftlichen Fragestellungen unserer Zeit finden und somit zum Gemeinwohl beitragen.

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Die Verleihung findet am 7. November 2019 in der Kongresshalle am Zoo in Leipzig statt. Der Sieger wird eingeladen, bei der Gala zur Wahl des „World Entrepreneur Of The Year“ im Frühjahr 2020 in Monte Carlo dabei zu sein. Im Rahmen von individuellen Coachings wird darüber hinaus den jungen Unternehmen die Möglichkeit gegeben, sich mit Investoren und anderen Stakeholdern zu vernetzen sowie ihre Bekanntheit zu steigern. Markus T. Schweizer, Leiter Strategic Solutions bei EY für Deutschland, Österreich und die Schweiz: „Bei diesem Award geht es nicht einfach nur darum, einen Preis zu gewinnen. Wir bieten den Finalisten auch Zugang zu unserem internationalen Netzwerk von Fachleuten. Darüber hinaus steigert der Wettbewerbstitel die Reputation des Start-ups. Dies kann Türöffner sein für weitere Investoren.“

 

Hubert Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung EY Deutschland, sagt: „Heutzutage gibt es viele junge Unternehmen, die mit disruptiven Ideen die Welt verändern wollen. Neben dem Ziel erfolgreich zu sein, spielt vor allem der Wunsch nach gesellschaftlicher Akzeptanz eine wichtige Rolle. Diesen Start-ups wollen wir mit dem Award eine Bühne bieten.“

 

Aktuelle Informationen zu den ausgeschriebenen Preisen gibt es hier. Bewerbungen können hier ebenfalls online bis spätestens 31. Juli 2019 eingereicht werden.


100 startsocial-Stipendien an soziale Initiativen zu vergeben

5. Mai 2019

startsocial schreibt den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Vom 6. Mai bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben.

Die Idee des startsocial-Wettbewerbs ist ganz einfach: Menschen helfen Menschen mit dem, was sie gut können. Das heißt konkret: Erfahrene Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft engagieren sich bei uns als ehrenamtliche Coaches und Juroren und bringen ihr Wissen in ein soziales Projekt ein.

 

Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Erfahrene Fach- und Führungskräfte unterstützen die Gewinner für vier Monate bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen.

 

startsocial fördert jedes Jahr bundesweit 100 soziale Initiativen im Rahmen eines Stipendiums und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die 25 überzeugendsten Stipendiatenprojekte eines Jahrgangs werden daher am Ende der Beratungsphase zur feierlichen Bundespreisverleihung nach Berlin eingeladen. Sieben herausragende Initiativen erhalten hier Geldpreise von insgesamt 35.000 Euro, darunter auch einen Sonderpreis der Bundeskanzlerin.

 

 

Ab dem 6. Mai 2019 per E-Mail mit dem Betreff “startsocial 2019/20″ bewerben.

 

Hier Können Sie sich auch als Juror oder Coach bewerben.


Pro-bono-Rechtsberatung für Non-Profits / 14. Mai 2019

3. Mai 2019

Non-Profit-Organisationen stehen im Laufe ihrer inhaltlichen und organisationsbezogenen Arbeit oft vor spezifischen Rechtsfragen: Ausgründungen, Umwandlung der Rechtsform, Überarbeitung der Satzung, die Erstellung von Arbeitsverträgen, haftungsrechtliche Fragestellungen oder der Umgang mit Personendaten. Oft sind sie jedoch nicht in der Lage, diese rechtlichen Herausforderungen aus eigener Kraft bzw. mit eigenen Mitteln zu lösen.

 

 

Das Webinar bietet Ihnen Informationen zur Pro-bono-Rechtsberatung als Engagementform von Kanzleien und vermittelt nützliche Hinweise, wie Non-Profit-Organisationen dieses Angebot am besten für sich nutzen können.

Inhalte:

  • Was hat die Pro-bono-Rechtsberatung mit Unternehmensengagement zu tun?
  • Was ist Pro-bono-Rechtsberatung und wie funktioniert sie?
  • Wer kann sie in Anspruch nehmen? Welche Rechtsgebiete werden abgedeckt? Was geht nicht?
  • Worauf ist in der Zusammenarbeit mit Kanzleien und ihren engagierten Anwält/innen zu achten?
  • Was müssen NPOs zu einem guten Ergebnis beitragen?

Zielgruppe:

Entscheider und Führungskräfte gemeinnütziger Organisationen, Projektverantwortliche, Projektmitarbeitende

 

 

Bitte melden Sie sich hier für das Webinar an.

 

Seit Anfang 2018 vermittelt UPJ Pro bono Rechtsberatung an Non-Profit-Organisationen und unterstützt sie so in ihrer fachlichen Arbeit.

 


China: Spendenaufkommen vervierfacht

2. Mai 2019

Die Summe der Spenden in China ist von 6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009 kontinuierlich angestiegen bis auf 23,4 Milliarden US-Dollar 2017– sie hat sich also vervierfacht in diesem Zeitraum. Das ist der Studie „Philanthropy in China“ zu entnehmen, die im April 2019 veröffentlicht wurde.

Gut die Hälfte der Spenden kommt von Unternehmen. Neben traditionellen Bereichen wie Bildungsprojekten und Armutsbekämpfung fließen sie auch in technische und soziale Innovationen und Umweltprojekte. Zur Initialzündung für das Engagement privater Spender hätten das schwere Erdbeben in der Provinz Sichuan und die olympischen Spiele und die damit verbundene Präsentation Chinas auf der internationalen Bühne beigetragen, beides 2008, so die Autoren der Studie. Zudem wächst in China die Zahl der Milliardäre, 2018 waren es den Angaben zufolge 819. Die Studie wurde von dem asiatischen Spendernetzwerk Asian Venture Philanthropy Network (AVPN) und der Rockefeller Foundation finanziert.

 

Quelle: bürgerAktiv 04/2019


FAZ: Unmut über Spenden für Notre Dame

1. Mai 2019

Die großen Spendensummen für die Reparatur der Brandschäden in der Pariser Kathedrale Notre Dame haben für Diskussionen in Frankreich gesorgt. „‘Gelbwesten‘“-Wortführerin Ingrid Levavasseur, die als gemäßigte Stimme gilt, kritisierte die Tatenlosigkeit der großen Konzerne angesichts der sozialen Not, während sie gleichzeitig in der Lage seien, in nur einer Nacht irrsinnige Summen für Notre-Dame zu organisieren“, berichtete unter dem Titel „Notre Dame und das Geld“ am 21. April 2019 Michaela Wiegel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

 

Während die Milliardäre Bernard Arnault und François-Henri Pinault sich mitzuteilen beeilten, dass sie die Steuererleichterungen für ihre Großspenden nicht in Anspruch nehmen wollten, wolle die Regierung nun durchsetzen, dass Spenden für Notre Dame in Höhe von bis zu tausend Euro zu drei Vierteln steuerlich abgesetzt werden könnten.

 

Quelle: FAZ.de


Imagegewinn für Stiftungen

30. April 2019

Stiftungen werden von der Bevölkerung kritisch beurteilt, doch ihr Image hat sich verbessert. Das meldete der Bundesverband Deutscher Stiftungen Ende März 2019. Einer repräsentativen Umfrage zufolge, die er bei dem Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid in Auftrag gegeben hatte, stimmten im Januar 2019 20 Prozent der Befragten der Aussage zu, Stiftungen seien elitär und abgehoben.

 

Nur 38 Prozent hielten sie für bodenständig. Bei einer Vorgängerbefragung 2010 hatten dies sogar nur 25 Prozent der Befragten geäußert. Das größte Ansehen genießen Stiftungen in puncto Seriosität, Kompetenz und Wirksamkeit, am schlechtesten schneiden sie hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit, Fortschrittlichkeit und Transparenz ab. Befragt wurden 1.025 Menschen, von denen drei Viertel bislang keinen persönlichen Kontakt zu einer Stiftung hatten.

 

Die Ergebnisse der Befragung finden Sie hier

 

Quelle: bürgerAktiv April 2019


CSR-Berichtspflicht: Monitoring der nichtfinanziellen Berichterstattung 2018

4. April 2019
Seit dem Inkrafttreten des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes sind bestimmte Unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, ihre Lageberichte um Informationen zu den nichtfinanziellen Aspekten Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Bekämpfung von Korruption und Bestechung sowie Achtung der Menschenrechte zu erweitern.

 

Basierend darauf haben das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensvereinigung Future im Rahmen des Monitorings der CSR-Berichtspflicht 2018 die nichtfinanziellen Erklärungen und Berichte von 439 Unternehmen einer standardisierten Sichtung unterzogen. Zu Sozialbelangen wie etwa gesellschaftlichem und regionalem Engagement in Form von Spenden, Sponsoring oder Corporate Volunteering berichteten 97 Prozent der kapitalmarktorientierten und 85 Prozent der nichtkapitalmarktorientieren Unternehmen.

 

Der Bericht entstand im Projekt »Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018 inklusive Monitoring Berichterstattung«. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

 

 

Zum Monitoring Bericht (PDF, 1,0 MB)


Spaltung im Spendenverhalten setzt sich fort – Bilanz des Helfens 2018

29. März 2019

Die Deutschen haben 2018 mit rund 5,3 Mrd. Euro wieder mehr gespendet. Aber immer weniger Menschen spenden. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Die Zahl der Spender geht zurück, aber diejenigen, die noch spenden, spenden immer mehr. Das sind Ergebnisse der GfK-Studie „Bilanz des Helfens“, die jährlich im Auftrag des Deutschen Spendenrats e.V. durchgeführt wird.

 

 

So wenig Menschen wie noch nie (seit Beginn der Erhebung) haben 2018 gespendet: Nur noch 20,5 Millionen Menschen – das sind 30,5 Prozent der Deutschen ab 10 Jahren – gaben 2018 Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das etwa 800.000 Menschen weniger. Zum Beginn der Erhebung im Jahr 2005 gaben noch rund 50 Prozent der Deutschen Geld für gemeinnützige Zwecke (damals stark beeinflusst von der Tsunami-Katastrophe).

 

 

Spendenvolumen steigt auf den zweithöchsten Wert seit Beginn der Erhebung

 

Trotz der immer weiter abnehmenden Zahl der Spender steigt das Spendenvolumen von knapp 5,2 Mrd. Euro auf über 5,3 Mrd. Euro an. Grund ist der deutliche Anstieg der durchschnittlichen Spende pro Spendenakt von 35 Euro auf den Rekordwert von 38 Euro, bei gleichzeitig relativ stabiler Spendenhäufigkeit pro Spender (leichter Rückgang von 6,9 auf 6,8 Mal pro Jahr). „Es verstärkt sich der Eindruck, dass diejenigen, die spenden, sich immer stärker in der Verantwortung fühlen, Gutes zu tun“, sagt Daniela Geue, Geschäftsführerin des Deutschen Spendenrats.

Deutsche haben im Jahr 2018 mehr für Umwelt- und Naturschutz, Tierschutz und Sport gespendet. Rund 100 Mio. Euro weniger wurden für die humanitäre Hilfe gespendet. In der Verteilung der Spenden geht der Anteil für kirchliche Organisationen weiter von über 27 Prozent auf rund 24,5 Prozent zurück. Auch der Anteil für die Not- und Katastrophenhilfe sinkt deutlich von 12,6 Prozent auf 9,7 Prozent. Dementsprechend geht der Anteil der Spenden an internationale Projekte von über 40 Prozent auf 37 Prozent zurück.

 

 

Jüngere Generationen holen beim Spenden auf

 

Der Anteil der Spenden der Generation 60+ macht nach wie vor mehr als die Hälfe am Gesamtspendenvolumen aus. Gleichwohl haben im letzten Jahr die unter 60-jährigen einen höheren Anteil am Spendenvolumen als im Vorjahr. Der Anteil am Spendenaufkommen ist von knapp 43 Prozent im Vorjahr auf rund 47 Prozent angestiegen.

Der Monat Dezember ist mit 20 Prozent des Jahresspendenaufkommens für alle Altersgruppen der mit Abstand wichtigste Spendenmonat. Vor allem bei den Jüngeren hat er im letzten Jahr deutlich an Bedeutung gewonnen: Die bis 29 Jahre alten Spender spendeten im Dezember 2018 rund 44 Prozent mehr als noch im Dezember 2017. Bei den 30-39 Jahre alten Spendern waren es im gleichen Zeitraum sogar rund 90 Prozent mehr.

„Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der persönlich adressierte Brief für das Spendenverhalten weiterhin wichtig ist, aber immer weiter an Bedeutung verliert,“ sagt Daniela Geue, Geschäftsführerin des Deutschen Spendenrats. Gab der persönlich adressierte Brief 2015 noch für fast 25 Prozent der Spender den Hauptanstoß für eine Spende, waren es im letzten Jahr nur noch rund 19 Prozent.

 

 

Weniger Spenden für Geflüchtete

 

Im letzten Jahr wurden noch 394 Mio. Euro für Geflüchtete gespendet, das sind 2 Prozent weniger als 2017 (403 Mio. Euro). Im Jahr 2016 wurden noch 488 Mio. Euro für Geflüchtete gespendet. Die Zahl der Spender geht um rund 15 Prozent zurück. Diejenige, die spenden, spenden auch in diesem Bereich deutlich mehr: Die Durchschnittsspende steigt von rund 42 Euro in 2017 auf rund 50,5 Euro in 2018.

Zur Studie

Die „Bilanz des Helfens“ im Auftrag des Deutschen Spendenrats e.V. ist ein Teilergebnis der Studie GfK Charity*Scope, die auf kontinuierlichen schriftlichen Erhebungen bei einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 Panelteilnehmern basiert. GfK Charity*Scope ermittelt fortlaufend Daten zum Spendenverhalten von privaten Verbrauchern in Deutschland. Unter anderem werden Spendenvolumen, Spendenhöhe und bevorzugte Tätigkeitsbereiche abgefragt. Als Spende zählen die von deutschen Privatpersonen freiwillig getätigten Geldspenden an gemeinnützige Organisationen, Hilfs- sowie Wohltätigkeitsorganisationen und Kirchen. Nicht enthalten sind Erbschaften und Unternehmensspenden, Spenden an politische Parteien und Organisationen und gerichtlich veranlasste Geldzuwendungen, Stiftungsneugründungen und Großspenden über 2.500 Euro.

 

 

Weitere Informationen:
Bianca Corcoran-Schliemann, GfK, Tel: +49 911 395 3883, bianca.corcoran-schliemann@gfk.com
Daniela Geue, Deutscher Spendenrat e.V. Tel: +49 30 467 05 200, info@spendenrat.de